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Nur das Beste für die Kleinen – Welches Kinderspielzeug ist das beste?

Viele Kinderzimmer ähneln einem Spieleparadies: In jeder Ecke steht eine Ritterburg oder ein Puppenhaus, Autos oder Puppenkleider versperren den Weg und die Regale wimmeln von Rittern oder Barbie-Puppen – das Kind aber sitzt dazwischen und weiss nicht, was es mit dieser Fülle anfangen soll. Es ist überfordert, verunsichert und schnell gelangweilt, weil viel Kinderspielzeug seine Kreativität nicht fordert, sondern überlastet. Deshalb folgen ein paar Tipps, damit Eltern das Richtige für Ihre Kleinen finden.

Der Kreativität freien Lauf lassen

Stöcke verwandeln sich in Angeln oder Schwerter, alte Zeitschriften werden zum Malbuch und Stoffreste ergeben ein Prinzessinnen-Kleid – manchmal muss es einfach kein gekauftes Kinderspielzeug sein: Kinder strotzen vor kreativen Ideen und können fast jeden Gegenstand in ein lustiges Spiel verwandeln. Werfen Sie also alten Plunder nicht sofort weg, sondern zeigen Sie es Ihrem Kind; bestimmt findet es noch Verwendung dafür.

Ebenso sollten auch Mitbringsel aus dem Spielzeugladen die Fantasie des Kindes beflügeln: Kinder wollen das Spielzeug aktiv erleben, es ergänzen und vielseitig verwenden. Automatische Geräte oder Spielzeuge mit nur einem Verwendungszweck langweilen es hingegen schnell. Deshalb schlagen Bauklötze die Sprechpuppe und eine Ritterburg das elektronische Auto. Wenn sie das Spielzeug nach und nach ergänzen und erweitern können, hat Ihr Kind lange Freude daran.

Stabilität und Sicherheit – zwei Eigenschaften von gutem Kinderspielzeug

Ist das Kinderspielzeug schnell kaputt, splittert das Holzspielzeug oder bilden sich am Plastik scharfe Kanten, ist das Kind nicht nur enttäuscht, sondern auch in Gefahr. Deshalb lohnt es sich, auf die Qualität zu achten und, falls nötig, etwas mehr für Ihr Kind auszugeben: Prüfen Sie das Material und die Verarbeitung! Kaufen Sie Spielzeug, das sich über eine längere Alterspanne hält. So können kleine Geschwister noch damit spielen oder Sie verkaufen es später wieder.

Wenn es um die Sicherheit des Kindes geht, sind die Eltern besonders gefragt: Zwar gibt es auf Spielzeug Prüfzeichen, wie GS, VDE und CE, doch sind auch diese kein Allheilmittel für die Sicherheit Ihres Kindes. Deshalb heisst es wachsam sein und oft kontrollieren. Prüfen Sie deshalb das Spielzeug vor dem Kauf und untersuchen Sie altes Spielzeug auf mögliche Gefahrenquellen.

Altersgemäss ja, aber auch „geschlechtsgemäss“?

Um zu erfahren, welches Kinderspielzeug bereits geeignet ist, sollten Eltern ihr Kind beim Spielen beobachten: Mit was spielt das Kind gerne? Für was interessiert es sich? Versteht es schon Spielregeln? Wo hat es Schwierigkeiten und wie sieht es mit der Feinmotorik aus? Diese Fragen sollten sich Eltern ehrlich beantworten, um das Kind nicht zu überfordern.

Kinder sind Künstler der Nachahmung: Kümmert sich der Vater zärtlich um das Baby, kann der Sohn mit Puppen spielen; ist die Mutter die Herrin am Steuer, interessiert sich das Mädchen vielleicht für Autos. Deshalb ist es egal, womit ihr Kind spielt, solange Sie es nicht bewerten oder belächeln.

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